Willkommen beim Laurentius-Musikverlag

Sie finden auf diesen Seiten Informationen zu unserem Profil. Wir informieren Sie über unser Verlags-Programm und aktuelle Neuerscheinungen; die bei uns verlegten zeitgenössischen Komponisten stellen wir in Kurzbiographien vor. 

Vier Orgelwerke von Ann-Helena Schlüter

Im Laurentius-Musikverlag sind vier Orgelwerke von Ann-Helena Schlüter erschienen, in denen sich die Komponistin u.a. musikalisch mit der Corona-Krise befasst.

Ann-Helena Schlüter, schwedisch-deutsche Komponistin, Pianistin, Organistin aus Würzburg; in Deutschland, USA, Australien und Österreich studiert; Konzertexamen Klavier Meisterklassendiplom bei Bernd Glemser, Konzertfach Orgel u.a. HfMDK Frankfurt am Main, HfK Heidelberg, HfM Würzburg; konzertiert weltweit, veröffentlicht CDs bei Hänssler Classic, Lyrikbände und Romane; internationale Preisträgerin.

Weitere Informationen zu Ann-Helena Schlüter und den vier neuen Werken finden Sie hier.

 

Ann-Helena Schlüter: Apocalyptica Covid-19. Silent Infection for Organ für Orgel (2020).

LMV 322. Spielpartitur. 12,00 €. [Erscheinungstermin: 30.07.2020]

 

Ann-Helena Schlüter: Pandemic Dance. White Panic for Organ für Orgel (mit Zuspielband ad libitum) (2020).

LMV 323. Spielpartitur (mit Zuspiel-CD). 15,00 €.

 

Ann-Helena Schlüter: Stille stand Agonie für Orgel solo (2020)

LMV 324. Spielpartitur. 10,00 €.

 

Ann-Helena Schlüter: Tempelruf in zwei Teilen für Orgel solo (2020) [I Shalom, Glocken und Muezzin-Gesang - II Furcht, Seuche und Heimsuchung].

LMV 325. Spielpartitur. 16,00 €.

 

Gerhard von Keußler: Ausgewählte Werke

Der baltische Komponist Gerhard von Keußler (1874–1949) schuf ein beachtliches Oeuvre an Opern und Oratorien (auf eigene Texte) und sinfonischer Musik,  das in den 1920er- und 1930er-Jahren großen Erfolg hatte. Keußler wirkte nach seinem Studium am Leipziger Konservatorium in Prag, Hamburg und Stuttgart, ehe er zu Beginn der 1930er-Jahre für drei Jahre nach Australien ging.

Im Herbst 1935 kehrte er nach Deutschland zurück; er weigerte sich, der Reichsschriftumkammer beizutreten. Trotzdem konnte er (dank seiner Freundschaft mit Peter Raabe)  an der Preußischen Akademie der Künste eine Meisterklasse für Komposition  übernehmen, die er bis 1945 leitete. 1939 löst Keußler die 1926 in Prag und in Stuttgart gegründete “Gerhard von Keußler–Gesellschaft” zur Förderung seines Schaffens auf, als von ihm gefordert wurde, jüdische Mitglieder auszuschließen. Keußler wurde daraufhin aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen, was ein Aufführungsverbot seiner Werke bedeutete. Seit Mitte Mai 1941 lebte Gerhard von Keußler zurückgezogen bei Dresden, wo er am 21. August 1949 starb.

Der Laurentius-Musikverlag setzt sich mit einer Auswahlausgabe für die Wiederentdeckung der faszinierenden Musik Gerhard von Keußlers ein, die im Auftrag des Sudetendeutschen Musikinstituts (Träger: Bezirk Oberpfalz) von Denis Lomtev herausgegeben wird. Bisher sind sieben Bände erschienen:

 

Band 1: Juninacht am Meer. Ein symphonisches Gedicht für Orchester.

LMV 310. Partitur. 27,00 €. LMV 310-01 Aufführungsmaterial leihweise.

 

Band 2: Praeludium solemne für Orchester (1934).

LMV 311. Partitur. 29,00 €. LMV 311-01 Aufführungsmaterial leihweise.

 

Band 3: Die Burg. Eine vaterländische Tondichtung für Knabenchor, eine Altstimme und Orchester.

LMV 312. Partitur. 49,00 €. LMV 312-01 Aufführungsmaterial leihweise.

 

Band 4: Morgenländische Phantasie für Orchester.

LMV 313. Partitur. 42,00 €. LMV 313-01 Aufführungsmaterial leihweise.

 

Band 5: Symphonie d-Moll für großes Orchester und Orgel (1925).

LMV 318. Partitur. 59,00 €. LMV 318-01 Aufführungsmaterial leihweise.

 

Band 6: Asma. Das Hohe Lied der Liebe zum griechischen Urtext komponiert und vom Komponisten ins Deutsche übertragen für Altsolo und Orchester (1927).

LMV 319. Klavierauszug. 28,00 €.

 

Band 7: Symphonie C-Dur für großes Orchester (1928).

LMV 340. Partitur. 89,00 €. LMV 340-01 Aufführungsmaterial leihweise.

 

Weitere Informationen über Gerhard von Keußler finden Sie hier.

 

Drei neue Orgelsymphonien von Andreas Willscher

Im Laurentius-Musikverlag sind drei neue Orgelsymphonien von Andreas Willscher erschienen. Willscher ist Organist des Hamburger Konvents St. Franziskus, seit 2000 auch Kirchenmusiker an St. Joseph, Hamburg-Wandsbek. Er komponiert Werke aller Sparten, darunter Opern, Symphonien, Oratorien, Konzerte (u.a. für Orgel, Streichorchester und Pauken; für Orgel, Akkordeonorchester und Pauken), Orgelmusik (u.a. 27 Orgelsymphonien, 6 Sonatinen), Kantaten, Motetten, Kammermusik und Lieder. Er erhielt zahlreiche Preise bei Kompositionswettbewerben sowie den Sudetendeutschen Kulturpreis 1995. Seit 2011 ist Willscher Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste. 2012 erhielt er die Ansgar-Medaille des Erzbistums Hamburg für seine Verdienste um die Kirchenmusik.

 

Andreas Willscher: Symphonie Nr. 22 "Die Troppauer" für Orgel oder Harmonium (2017).

LMV 292. 19,00 €.

 

Andreas Willscher: Orgelsymphonie Nr. 26 "Die Böhmische" (2017).

LMV 293. 19,00 €.

 

Andreas Willscher: Orgelsymphonie Nr. 27 "Die Jiddische". Hommage an Selma Merbaum (2018).

LMV 294. 19,00 €.

 

Ein vollständiges Verzeichnis von Orgelmusik im Laurentius-Musikverlag finden Sie unter diesem Link oder hier zum Download::

Orgelmusik LMV 2019-11-09.pdf
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Portrait-CD von Khadija Zeynalova erschienen

Beim renommierten Label dreyer gaido ist eine Portrait-CD mit Kammermusik von Khadija Zeynalova erschienen (mit dem Untertitel "Vom Land des Feuers. Wege zwischen Aserbaidschan und Deutschland"). Die CD mit dem Ensemble Bridge of Sound ist eine Co-Produktion mit dem Deutschlandfunk. Die CD enthält fünf Werke, die im Laurentius-Musikverlag erschienen sind: die Sonate für Violoncello solo (LMV 296), die Violinsonate "Impressions" (LMV 298), das Streichtrio (LMV 222), das Streichquartett "Bilder vom Land des Feuers (LMV 223) und "Journey to love" für Saz, Violoncello und Akkoredon (LMV 301). Die CD ist u.a. bei jpc bestellbar.

 

Zwei symphonische Dichtungen von Alexander Ritter

Der deutsch-russische Komponist Alexander Ritter (1833–1896) hat in Dresden schon sehr früh Richard Wagner kennen gelernt und stand später mit ihm im regen Briefkontakt. Er studierte in Leipzig Violine bei Ferdinand David; 1844 bereits lernte er Franz Liszt kennen. Ritter gehörte zum Kreis von Peter Cornelius und Joachim Raff. Er war Violinist in der Weimarer Hofkapelle. 1854 heiratete er Franziska Wagner, eine Nichte von Richard Wagner. Nach Engagements als Geiger und Dirigent in Stettin, Würzburg und Chemnitz wurde er 1882 unter Hans von Bülow Konzertmeister an der Meininger Hofkapelle. In Meiningen lernte er auch Richard Strauss kennen, der später in seinen Erinnerungen schreiben sollte, dass Ritter „entscheidenden Ausschlag für meine zukünftige Entwicklung“ haben sollte. 1886 finden wir Alexander Ritter in München, wie er sich um die Förderung junger Komponisten kümmerte.

Ritters künstlerisches Denken und seine gesamte weitere Laufbahn blieb bis zuletzt von den Idealen der Neudeutschen Schule geprägt. Dieser Einfluss erstreckte sich insbesondere auf seine symphonischen Dichtungen. Ungeachtet einiger offensichtlicher Nachahmungen weisen diese Kompositionen wesentliche Merkmale eines eigenen Stils Ritters auf. Das gilt zumal für sein wenig bekanntes Spätwerk, die beiden selbständigen Orchesterstücke Charfreitag und Frohnleichnam (Originaltitel des Komponisten). Sie sind als eine Art musikalisches Diptychon auf christliche (katholische) Thematik angelegt. Beide entstanden in München: Das erste wurde am 20. Juni, das zweite am 6. Juli 1893 vollendet.

 

Alexander Ritter: Zwei symphonische Dichtungen: Charfreitag - Frohnleichnam für Orchester (1893). Erstausgabe, herausgegeben von Denis Lomtev.

LMV 299. Partitur. 28,00 €.

 

Frankfurter Krönungskantate von Gottfried Heinrich Stölzel

Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749), der als Hofkapellmeister in Gotha ab November 1719 bis zu seinem Tod wirkte, komponierte die Kantate Und der Herr sprach: Auf und salbe ihn anlässlich der Inthronisierung von Franz I. (1708–1765) zum deutschen Kaiser. Die diesbezüglichen Festlichkeiten begannen am Montag, dem 4. Oktober 1745, mit den Krönungsfestlichkeiten im Frankfurter Dom, durchgeführt von den Erzbischöfen von Köln, Mainz und Trier in Anwesenheit der Gesandten verschiedener Fürsten- und Herzogtümer. Die darauf folgenden Tage waren mit feierlichen Theater- und Konzertveranstaltungen gefüllt, und am Sonntag, dem 10. Oktober, fanden evangelische und katholische Dankgottesdienste in den Frankfurter Kirchen statt. Auf einem von denen erklang höchstwahrscheinlich die Kantate Stölzels, die nun in einer Erstausgabe des Moskauer Musikwissenschaftlers Denis Lomtev nach der autographen Partitur aus der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt vorgelegt wird.

 

Gottfried Heinrich Stölzel: Und der Herr sprach: Auf und salbe ihn. Kantate für Kaiserkrönung von Kaiser Franz I. (1745) für Soli (SATB), Chor (SATB) und Orchester. Erstausgabe, herausgegeben von Denis Lomtev.

LMV 295. Partitur. 34,00 €.

 

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Letzte Aktualisierung der Website: 02.08.2020